Unternehmensnachfolge (4/6)

Typische Hindernisse und drei Kardinalsfehler

Die möglichen Hindernisse durch weiche Faktoren der Unternehmensnachfolge reichen

• von Mitarbeitern, die sich mit der neuen Situation nicht arrangieren können

• über Führungskräfte, die die neue Strategie nicht verstehen oder
einsehen,

• den bisherigen Eigentümer, der immer noch zu viel indirekten
Einfluss ausübt,

• bis dahin, dass einige wichtige Mitarbeiter und der neue Eigentümer sich einfach nicht riechen können.

Auch der neue Verantwortliche – der erst einmal gefunden werden muss – macht viele Fehler, indem er zum Beispiel zu viel und zu schnell umsetzen möchte.

Sanfte Migration ist angesagt, nicht die schnelle Revolution.
Die komplette Neuausrichtung dauert im Normalfall zwischen drei und fünf Jahren. Es braucht Zeit, bis alle Dinge so greifen, wie er es sich vorstellt und bis sich das gesamte neue Gebilde eingespielt hat.

Die drei Kardinalsfehler sind:

1. Der alte Eigentümer kann nicht loslassen und übt immer noch
in unterschiedlichster Form Einfluss aus.

2. Die Führungskräfte und Mitarbeiter schaffen es nicht, mit den
veränderten Bedingungen klar zu kommen.

3. Der neue Eigentümer möchte zu viele Aspekte zu schnell bewegen/
erledigen und versäumt es, die Führungskräfte, Mitarbeiter und Kunden mitzunehmen.

(Autor: Jörg Vonhoff)

Unternehmensnachfolge (5/6)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

css.php